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Assam
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Die Herkunft
des Assam Tees:
Assam ist ein Bundesstaat im
Nordosten Indiens und gleichzeitig der Name für einen der bekanntesten
Tees.
Der größte Teil des Landes wird beherrscht und beeinflusst durch den
Verlauf des Brahmaputra. Die Quelle des Flusses entspringt in Tibet und
befördert während der Monsunzeit riesige Wassermengen, die regelmäßig
das Maß des Flusses übersteigen und einen Großteil des Landes
überschwemmen.
Das Assamtal gehört zu einem der regenreichsten Gebiete der Welt und
liegt nur etwa 150 Meter über dem Meeresspiegel. Die stärksten
Regenfälle sind meistens im September mit Temperaturen bis über 35°C;
das feuchtwarme Klima schafft ideale Bedingungen für den Teeanbau. Assam
ist von drei Seiten durch hohe Gebirgsketten eingekesselt, lediglich im
oberen Norden besteht eine Landverbindung zu Indien.
In Assam leben ca. 20 Millionen Menschen mit über hundert verschiedenen
Sprachen und Dialekten. Ihre Hauptstadt heißt Guwahati. Außer Tee, der
60% der gesamten indischen Teeproduktion ausmacht, werden Reis,
Zuckerrohr, Baumwolle und Ölsaaten angebaut.
Assam ist das größte zusammenhängende Tee-Anbaugebiet der Welt.

Der erste Tee in Indien:
Die Anfänge des Tees in Indien liegen viele
Jahrtausende zurück. Man versuchte sich zuerst mit gezüchteten
Teesträuchern aus China, die eigentlich als anspruchslos und
unkompliziert galten, aber die Teepflanze Camellia sinensis wollte bei dem
tropischen Klima einfach nicht gedeihen und die Ernten waren nicht
zufriedenstellend. Durch Zufall entdeckte man dann in den Gebirgslagen von
Assam, dass man bereits selbst über eine wildwachsende Art von Teepflanze
verfügte.
Naturbelassen handelt es sich eher um eine Baumart als um einen
Teestrauch.
Der kegelförmig wachsende Baum erreicht
teilweise Maße bis zu 15 Metern Höhe und das Wurzelwerk reicht in Tiefen
bis 6 Metern, die ihm die Standfestigkeit garantieren. Über die
Seitenwurzeln nimmt er Wasser und Nährstoffe auf. Nun hatte man eine
Pflanzenart, die bereits in diesen besonderen Klimaverhältnissen lebte
und konnte so, durch Kreuzungen, die
Teepflanze Camellia assamica züchten.
Der Anbau:
Auf den Plantagen werden die Pflanzen durch
regelmäßige Beschneidung niedrig gehalten. So entstehen dicht verzweigte
Büsche von etwa 1 Meter, die so eine bequeme Pflückhöhe haben. Die
Blätter sind groß, kräftig und etwas ledrig. Die bis zu drei Zentimeter
großen weißen Blüten verströmen einen betörend lieblich-aromatischen
Duft.
Daraus entwickeln sich dann nussähnliche,
dreikantige Früchte mit verholzter Schale, in denen sich der Samen
befindet.
Da diese Teepflanze als sehr schnell wachsend
und ergiebig galt, war das allgemeine Interesse an ihr sehr schnell
geweckt. Doch leider stellte man fest, dass die Teepflanze Camellia
assamica nur in ihrem heimischen Klima hervorragende Ernten hervorbrachte.
Durch neue Kreuzungen und Züchtungen erreichte man, dass die daraus
entstandenen Assam-Hybriden heute als die widerstandsfähigsten und
ertragreichsten Teepflanzen gelten.
Geerntet wird in genau festgelegten Pflückintervallen und mit größter
Sorgfalt. Hauptsächlich werden hierfür weibliche Kräfte eingesetzt. Die
geübten Teepflückerinnen verstehen mit flinken Fingern nur die
kräftigsten und gesunden Teeblätter zu ernten. Dies ist besonders
wichtig, damit jede Ernte möglichst gleichwertig ausfällt. Der Sidar, in
Indien wird so der Vorarbeiter bezeichnet, begutachtet deshalb jede
Pflückung bevor sie das Teefeld verlässt.
Nach der Ernte werden die frischen Blätter auf Regalflächen oder
Welktrögen mit zirkulierender Warmluft ausgebreitet. So verdunstet
bereits ein Teil der Feuchtigkeit im Blatt und es wird weich wie Leder.
Anschließend werden durch mechanisches Rollen der Blätter die Zellwände
aufgebrochen und der austretende Saft in Verbindung mit Sauerstoff und
Luft zum Gären gebracht.
Um diese Reaktion noch zu fördern, werden die gerollten, noch grünen
Blätter auf Böden in relativ kühlen Räumen ausgebreitet. Die
Fermentierung (Gärung) ist für die Teeproduktion entscheidend. Sie
reduziert den Gerbstoffgehalt und aktiviert das Tein, das dem Tee (wie das
Koffein beim Kaffee) die anregende Wirkung gibt. Die Aromaträger, die
ätherischen Öle, können sich voll entfalten.
Tee fermentieren
Sobald das Blatt eine kupferrote Färbung
erreicht, wird die Fermentation unterbrochen, der Trocknungsprozess wird
eingeleitet. In speziellen Heißluftanlagen mit Temperaturen bis zu 150°C
wird der Zellsaft eingedickt, das vormals grüne Blatt ist jetzt
dunkelbraun bis schwarz mit einem Feuchtigkeitsgehalt von nur noch vier
Prozent.
Anschließend wird der Tee noch in vier Blattgrade sortiert: Blatt-Tee,
Broken-Tee, Fannings und Dust. Sie bestimmen die Qualität und die
Bezeichnung der einzelnen Tees.
Für die ostfriesischen Teemischungen werden zum größten Teil Assam-Tees
als Grundlage verwendet. Er gilt als kräftig im Geschmack und verfügt
über eine dunkle Tasse. Besonders möchten wir Ihnen unseren "Ostfriesen
Broken" empfehlen, der für eine Assam-Mischung etwas milder
ausfällt.
Zubereitung:
Wenn auch der Assam-Tee nicht ganz so
empfindlich in der Wasserwahl ist wie der "Grüne Tee", sollten
Sie doch nach Möglichkeit weiches und kalkarmes Wasser verwenden. Bei
sehr hartem Wasser hilft auch ein Wasserfilter oder man nimmt stilles
Mineralwasser aus der Flasche.
Bringen Sie das Wasser zum Kochen. In der Zwischenzeit spülen Sie die
Teekanne nochmals mit heißem Wasser aus, bevor Sie den Tee in die Kanne
geben. Das hat den Vorteil, dass sich das Aroma des Tees besser entfalten
kann. Benutzen Sie nach Möglichkeit immer dieselbe Teekanne für die
Zubereitung des schwarzen Tees und spülen Sie diese nach dem Gebrauch nur
kurz mit heißem Wasser aus. Zusätze wie Spülmittel oder andere
Putzmittel würden nur das Aroma zerstören.
Nun geben Sie je nach Geschmack und Stärke einen halben bis einen leicht
gehäuften Teelöffel Tee pro Tasse in die vorgewärmte Teekanne.
Mit frischem, sprudelnd kochenden Wasser übergießen, ca. 1/4 der
Teekanne, dass der Tee gut frei schwimmen kann. Teesiebe oder Teefilter
sollte man nach Möglichkeit, wenn es auch praktisch ist, bei Schwarzem
Tee nicht verwenden. Der Tee entfaltet seinen Geschmack und das volle
Aroma freischwimmend einfach besser. Jetzt lassen Sie den Tee 3-5 Minuten
ziehen.
Danach geben Sie noch so viel frisch kochendes Wasser in die Teekanne, wie
Sie pro Person an Tassen vorgesehen haben. Sie können den Tee jetzt in
eine Servierkanne umsieben, oder Sie belassen den Tee in der Kanne und
benutzen beim Einschenken ein Teesieb.
Ostfriesisch wird der Tee mit einem Kluntje (Kandis) und einem Hauch von
frischer Sahne getrunken.
EMPFEHLUNG:
Assam-Tee bei
TEE-MAASS
30118
Assam Finest TGFOP 1
Ein besonders feiner, gutgearbeiteter
Blatt-Tee aus dem Garten HATIMARA. Seine vollmundige, kräftige abrahmende
Tasse, die rassige Würze und die malzige Note verleihen diesem Tee
seine Einzigartigkeit.
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Assam Finest TGFOP1
Vielleicht das Beste, was der Markt zu bieten
hat. Feinst gearbeitetes, "fleischiges" Goldspitzen- blatt,
voll-mundige, kräftige Tasse, malzig-würzig, rassig.
30111
Assam Malty Broken TGFBOP
DUFLATING Pflückung. Sehr aromatischer Assam
Brokentee aus der Hochsaison des Second Flush. Viele goldene Tips und eine
weiche, volle, malzige Tasse. Ein Genuss für Assam-Kenner. Wir empfehlen
etwas Kandis zum Genießen.
30420
Assam Orange Pekoe BOP
Saubere Tasse mit Kraft und Fülle. Eine
gelungene Mischung kräftiger Broken-Tees aus dem Assam-Distrikt.
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