TEE-MAASS - Tee Wissen - Grüntee

Grüner Tee - Der pure Genuss

Grüntee ist die nicht fermentierte Form des Tees. Durch die fehlende Oxidation bleiben nahezu alle im frischen Blatt vorhandenen Wirkstoffe erhalten

Grüntee

Für die Neulinge unter den Teeliebhabern kommt dies vielleicht als eine Überraschung daher, aber Schwarztee und Grüntee stammen von der gleichen Pflanze. Die besondere Farbe des Schwarzen Tees entsteht erst im Laufe der Weiterverarbeitung der Teeblätter.

Grüner Tee wird wie der Schwarztee geerntet. Nach dem Pflücken werden die Blätter getrocknet und dann kurz durch heißen Wasserdampf oder durch Rösten in Pfannen über dem Feuer erhitzt. So werden die pflanzeneigenen Enzyme inaktiviert und der Tee erhält seine grüne Farbe und behält seine natürlichen Inhaltsstoffe bei.

Durch das Rollen oder das Pressen in die finale Form des Tees wird deutlich, um welche Sorte Grüntee es sich handelt. Ein letztes Trocknen entzieht die Restfeuchtigkeit bis auf 3 bis 5 %, welches die Inhaltsstoffe konserviert.

Grüntee Sorten

Sencha

Der bedeutendste Grüne Tee in Japan. "Sen" bedeutet "aufgießen", "cha" steht für "Tee". Allerdings bedeutet "Sencha" "gedämpft", da die Blätter direkt nach der Ernte leicht gedämpft werden. Der Tee kann in den unterschiedlichsten Qualitäten im Aufguss landen. Aber eine Faustregel besagt: Je feiner und dunkler die Blätter sind, desto höher ist die Qualität und der Geschmack! Im Geschmack ist dieser Tee stark vom Anbaugebiet und der Qualität abhängig. Hochwertiger Sencha sollte allerdings nach frischem Gras duften. Aber auch herbe, leicht bittere oder süßlich blumige Aromaspektren sind möglich. Aufgrund der hohen Nachfrage begann China ebenfalls mit dem Anbau von Senkt. Durch andere äußerliche Einflüsse unterscheidet sich der Chinesische Senkt durch einen herberen Geschmack.

Bancha

Bancha Tee ist ebenfalls ein Tee aus Japan und bei Jung und Alt sehr beliebt. Er wächst im Schatten und besitzt tiefgrüne zusammengerollte Blätter.

Matcha

Die japanische Teezeremonie beinhaltet das Verköstigen eines Matcha Tees. In Europa ist es ein absolutes Trendgetränk! Das Getränk wird aus einem besonderen Grünteepulver hergestellt, welches aus der Tencha-Teepflanze gewonnen wird. Einen Monat bevor der Tee geerntet wird, werden die Pflanzen beschattet und enthalten so mehr Chlorophyll und entwickeln die besonders grüne Farbe und den typischen Geschmack. Die Blätter der Pflanze werden gemahlen, das Matcha-Pulver wird mit heißem Wasser (ca. 60-80°) in einer Schale aufgegossen und mit einem Bambusbesen aufgeschäumt. So entsteht ein intensiver Geschmack mit leicht süßlich-grasiger Note.

Gyokuro

Beim Gyokuro handelt es sich um den edelsten Tee Japans! Dieser Tee überzeugt durch Qualität und Geschmack. Auch dieser Tee wird vor der Ernte beschattet und hat daher seinen charakteristisch süßen und edlen Geschmack und das besondere "Umami".

Gunpowder

Der Name ist Programm! Denn die zusammengerollten Tee-Kügelchen erinnern wirklich an Munition. Dieser Tee hat den höchsten Koffeingehalt, zeigt einen intensiven Geschmack und eine feine herbe Note. Ein idealer Tee für den Start in den Tag!

Chun Mee

Hier bringt einen die Übersetzung zum Schmunzeln. "Chun Mee" bedeutet "Schöne/wertvolle Augenbraue". Da die Blätter vor der Schlusstrocknung gerollt und leicht gebogen werden, versteht man die Namensgebung sogar. Das Aroma kann als sehr kräftig, fein-herb und fast schon säuerlich beschrieben werden.

Anbaugebiete

Der Großteil des Grünen Tees kommt aus China und Japan. Hier wachsen zahlreiche Grüntee-Sorten, die Abwechslung in die Teetasse bringen. Die Geschmacksrichtungen reichen von grasig-herb bis duftig-süß.

Shizuoka - Japan

Grüntee- Fans ist diese Region sicher ein Begriff. Dieses Gebiet liegt fast im Zentrum Japans und ist eine der Teeregionen schlecht hin. Die Präfektur erstreckt sich über etwa 160 km von Westen nach Osten und liefert nahezu 40% der gesamten grünen Tee Produktion in Japan. Es handelt sich um eine hügelige Region mit recht mildem Klima, einer für den Grünteeanbau günstige Niederschlagsmenge und gutes Wasser.
Der meiste Sencha und Sencha Fukamushi in Japan wird in dieser Region produziert, aber auch hochwertige Shincha und nach Uji, Yame und Mie auch solider Gyokuro. Ein außergewöhnliches Wahrzeichen ist der Vulkanberg Mount Fuji. An seinem Fuße wird hochwertiger Grüntee angebaut.

Kyushu - Japan

Diese bergige und vulkanaktive Insel Kyushu ist eine Insel im Südwesten Japans und hat ein subtropisches Klima. Die Region Kagoshima vereint mit etwa 27% der Produktionsmenge Japans, die Mehrheit des etwa 30% Produktionsanteil der ganzen Insel Kyushu auf sich. Kyushu hatte beim Sencha lange einen nicht so guten Ruf wie die Region Shizuoka oder Uji. Doch in den letzten Jahren wurde die Qualität deutlich angehoben. Wichtige Tee-Gebiete in Kyushu sind unter anderem Kagoshima, Ureshino, Yame, Miyazaki und Fukuoka.

Kagoshima - Japan

Das zweitgrößte Teeanbaugebiet in Japan ist Kagoshima.

Im Süden des Gebiets liegen die Teefelder, flach und gut strukturiert und perfekt für die Maschinenernte.
Regionen wie Chiran, Kirishima und Shibushizu gehören zu den besten Regionen, hier kommt hochwertiger Sencha her.

Miyazaki - Japan

Im Südosten von Kyushu liegt Miyazaki. Hier wird hochwertiger Sencha, Fukamushi Sencha, Tamaryokucha und Kamairicha angebaut. Auch sehr bekannte Oolong Tees und Schwarztees kommen aus der Region, welche sich in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt hat.
Die bekannteste Sencha Anbauregion ist Miyakonojo, die bekannteste Region für Kamairicha, Oolong und Schwarztee sind die nördlichen Regionen Gokase und Takachiho.

Fukuoka und Yame - Japan

Aus Fukuoka und der kleinen Region Yame stammt auffallend guter Gyokuro. Neben diesen Regionen schafft nur Uji es die gleichen Qualitäten zu erzielen. Fukuoka und Yame erzeugen allerdings einen klaren anderen Geschmackscharakter und ergänzen sich hervorragend.

Mie - Japan und Sencha

Die Region Mie liegt auf der Hauptinsel Honshu in der Überregion Kinki. Für Grünen Tee ist es in Japan die drittgrößte Anbauregion und hat eine lange traditionsreiche Tee Abbau Geschichte.

Ujis - Japan Gyokuro, Matcha und Sencha

Uji in der Region Kyoto ist ein relativ kleines Gebiet des Grünteeanbaus, gilt als Wiege des japanischen Grüntees, das durch herausragende Qualität überzeugt. Hier wird hauptsächlich Gyokuro und Tencha für Matcha angepflanzt. Das Herstellungsverfahren für Sencha, die sogenannte Uji-Methode wurde hier erfunden und noch heute beliefert diese Region den Weltmarkt mit edelstem grünen Japantee. Gyokuro, Matcha und Senchas haben hier höchste Qualitäten in ganz Japan.

Nishio (Aichi) und Matcha

Nishio, in der Region Aichi, ist die Anbauregion für Tencha. Aufgrund des milden Klimas, des fruchtbaren Bodens und der feuchten Luft lässt sich hier diese Teesorte, aus der das heißbegehrte Teepulver Matcha gewonnen wird, ernten. 290 Tonnen werden hier in einem Jahr produziert und machen es zum größten und besten Anbaugebiet für Matcha.

Wirkung von Grüntee

Grüntee wird seit langer Zeit nachgesagt ein Mittel zur Erhaltung der Gesundheit zu sein. Das regelmäßige Trinken von grünem Tee kann den Körper entgiften, den Cholesterinspiegel im Blut senken und den Stoffwechsel verbessern.

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